Öffentliches Beobachtungsprogramm im November 2019

"Weißt du, wie viel Sternlein stehen an dem blauen Himmelszelt?" heißt es in einem deutschsprachigen Volkslied. Bei einem Sternwarten-Besuch im November wird diese Frage hinterfragt und zwei imposante Sternansammlungen beobachtet. Auf der Beobachtungsliste steht ferner der Mond und das Sternbild Kassiopeia. Der wohl berühmteste und schönste Sternhaufen des Himmels sind die Plejaden im Sternbild Stier. Im Volksmund wird er auch Siebengestirn, Leiterwagen, Gluckhenne oder Kuckucksgestirn genannt. Hier stehen in etwa 400 Lichtjahren Entfernung einige hundert Sonnen eng beieinander.

Plejaden M45 (auch Siebengestirn genannt)
Plejaden M45 (auch "Siebengestirn" genannt), Günther Strauch

Mit bloßem Auge sind zwischen 6 und 9 Sterne zu erkennen. Im Feldstecher und Fernrohr vermitteln die Plejaden den Eindruck von glitzernden Diamanten am samtschwarzen Himmelszelt. Eine weitere Sternenansammlung jedoch im Doppelformat befindet sich im Sternbild Perseus. Mit dem bloßen Auge erkennt man einen milchigen, nebeligen Fleck. Im Teleskop entpuppt sich dieses Gebilde als Ansammlung von Hunderten von Sonnen. Die fünf Hauptsterne im Sternbild Kassiopeia bilden ein markantes "W" am Himmelzelt, daher wird es auch als "Himmels-W" bezeichnet. Ein Blick auf den zu 80% beleuchteten Mond kann am 7. November 2019 geworfen werden. Am 14. November 2019 ist der Mond zu 95% beleuchtet sichtbar.

Öffentliche Beobachtungen an der Josef-Bresser-Sternwarte
Aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus fallen ab sofort bis auf weiteres die öffentlichen Beobachtungsabende der Josef-Bresser-Sternwarte in Hoxfeld aus.

Sternfreundlicher Gruß,
Günther Strauch

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