Öffentliches Beobachtungsprogramm im Februar 2014

Das Sternbild Orion mit dem Orionnebel sowie der Planet Jupiter stehen auf der Beobachtungliste der Josef-Bresser-Sternwarte im Februar. Einen Blick auf den Mond durch das Sternwarten-Teleskop können Besucher am 6. und 13. Februar 2014 werfen.

Das wohl schönste Sternbild am Winterhimmel ist der Orion, welches einen mythischen Himmelsjäger darstellt. Die Bewohner des Südpazifik sehen in der Konstellation einen Schmetterling. Der Orion beeindruckt aufgrund seiner Vielzahl heller Sterne die einprägsam angeordnet sind. Vier helle Sterne bilden die Figur eines Rechteckes, in dessen Mitte drei weitere Sterne eng beieinander aufgereiht sind. Unterhalb dieser drei Sterne leuchtet der aus Wasserstoffgas bestehende Orionnebel. Zum Leuchten angeregt wird das Nebelgas hauptsächlich von einem Vierfachsternensystem im Herzen des Nebels, das wegen seiner Anordnung auch Trapez genannt wird. Der 1500 Lichtjahre entfernte Gas- und Staubwolkenkomplex ist eine gewaltige Sternfabrik, in der laufend neue Sterne geboren werden.

Orionnebel M42, hier werden Sterne geboren
Orionnebel M42, hier werden Sterne geboren

Verbindet man die die sechs hellsten Sterne der Sternbilder Orion, Großer- und Kleiner Hund, Zwillinge, Fuhrmann und Stier durch eine gedachte Linie, so entsteht ein großes Sechseck am Himmelszelt, das so genannte Wintersechseck. Die sechs hellsten Sterne dieser Sternbilder heißen Rigel, Sirius, Prokyon, Pollux, Kapella und Aldebaran.

Jupiter leuchtet als gelbes Gestirn im Sternbild Zwillinge. Das Teleskop zeigt Wolkenbänder auf der Planetenscheibe sowie die vier größten Jupitermonde.

Öffentliche Beobachtungen an der Josef-Bresser-Sternwarte
Aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus fallen ab sofort bis auf weiteres die öffentlichen Beobachtungsabende der Josef-Bresser-Sternwarte in Hoxfeld aus.

Sternfreundlicher Gruß,
Günther Strauch

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Besucher: 111.485 | Letztes Update: 18.02.2014