Instrument an der Josef-Bresser-Sternwarte

Die Josef-Bresser-Sternwarte verfügt über ein Meade 16 Zoll LX200 GPS Teleskop.

Bei der Optik handelt es sich um ein Schmidt-Cassegrain-System mit einem Objektivdurchmesser von 406 mm und einer Brennweite von 4000 mm. Das Öffnungsverhältnis oder Blende ist f/10. Die maximale sinnvolle Vergrößerung beträgt 800x.

Die Autostar-Computersteuerung positioniert das Teleskop in wenigen Sekunden auf eines der 145.000 gespeicherten Himmelsobjekte. Das Teleskop ruht auf einer äquatorialen Knick-Säule. Die Neigung der Säule entspricht exakt dem Breitengrad von Borken, um die Erddrehung möglichst präzise auszugleichen.

Geschützt wird das System von einer 3,5 Meter Aluminiumkuppel, die sich entsprechend der Teleskopausrichtung öffnen läßt. Innen ist die Kuppel mit schwarzem Samt ausgkleidet, um mögliche Reflexionen zu unterdrücken.

Das Teleskop eignet sich hervorragend zur Beobachtung von Mond und Planeten, vor allem aber für sehr lichtschwache Objekte wie Galaxien, Nebel und Sternhaufen. Auch Doppel-und Mehrfachsterne werden sehr schön vom Instrument aufgelöst.

Mit Hilfe von CCD-Kameras entfaltet das Teleskop dann seine volle Leistung. Bilder, die bis vor wenigen Jahren den größten Observatorien der Welt vorbehalten waren, können nun auch von versierten Hobbyastronomen gewonnen werden.

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Besucher: 86.973 | Letztes Update: 26.04.2016